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nach: Günter F. Gross, Checklist Kommunikation, München: verlag moderne industrie,
14. Aufl. 1995, vergriffen, S. 97
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14 goldene Sätze für die professionelle Elternverärgerung:
- Das ist völlig ausgeschlossen.
- Das kann gar nicht stimmen.
- Da müssen Sie sich täuschen.
- Das gibt es bei uns nicht.
- Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
- Das habe ich noch nie gehört.
- Das ist noch nie vorgekommen.
- Sie sind der / die Erste.
- Sie sind der / die Einzige.
- Da müssen Sie / Ihr Kind selber irgend etwas falsch gemacht haben.
- Sie sind / Ihr Kind ist da sicher besonders empfindlich.
- Vergessen Sie bitte nicht, dass wir eine gute Schule sind.
- Dafür haben wir zu viel Erfahrung im Umgang mit Kindern.
- Von den anderen Eltern der Klasse haben wir diese Beschwerde noch nie gehört.
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nach: Günter F. Gross, Checklist Kommunikation, München: verlag moderne industrie,
14. Aufl. 1995, vergriffen, S. 98
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Das richtige Verhalten für die professionelle Behandlung von Elternbeschwerden:
Vielleicht ist der Anlass für die Beschwerde von der Sache, Größenordnung und von der Auswirkung her geringfügig und banal. Das sagt jedoch nichts aus über die emotionale Wirkung. Eine ungeeignete Bemerkung kann Eltern in einen Zustand versetzen als hätte man ihr Kind geraubt.
Es ist völlig sinnlos in einer solchen Situation mit sachlichen Argumenten zu beginnen. was der "Geschädigte" benötigt, sind Mitgefühl, Höflichkeit, Liebenswürdigkeit und deutlich erkennbare Wertschätzung ihm gegenüber.
- Hören Sie ihm geduldig zu. Lassen Sie ihn ausreden. Unterbrechen Sie ihn nicht.
- Schenken Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit.
- Machen Sie keine Bemerkungen, die ihn noch eher reizen.
- Demonstrieren Sie Ihren Willen, ihm zu helfen.
- Diffamieren Sie nicht
- seine Bedeutung
- sein Niveau
- seinen Status
- seine Beurteilungsfähigkeit
- seine Erfahrungen
- seine Intelligenz
- Vergleichen Sie ihn nicht abwertend mit anderen.
- Machen Sie keine Gegenvorwürfe
- Versuchen Sie nicht sofort, den Vorfall zu verharmlosen.
- Lassen Sie ihn erkennen, wie bedeutend er und seine Mitarbeit für Sie ist und was Sie deshalb unternehmen wollen, um ihn zufrieden zu stellen.
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