Objektorientierte Programmierung (ARCHIV)
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Warum Objektorientierte Programmierung?

Zitate...

Bereits sehr früh erkannte T. Rentsch die Bedeutung der Objektorientierten Methode. Das Zitat von D. Robson zeigt sehr schön, warum man mit der Objektorientierten Programmierung beginnen sollte.

T. Rentsch (1982)

»My guess is that object-oriented programming will be in the 1980s what structured programming was in the 1970s. Everyone will be in favour of it. Every manufacturer will promote his products as supporting it. Every manager will pay lip service to it. Every programmer will practice it (differently). And no one will know just what it is.«

D. Robson (1981)

»Many people who have no idea how a computer works find the idea of object oriented systems quite natural. In contrast, many people who have expierence with computers initially think there is something strange about object-oriented systems.«

In den folgenden Absätzen sind einige Gründe aufgeführt, die für die Objektorientierte Methode sprechen.

Natürlich

Objektorientierung ist natürlicher ...
Die objektorientierte Programmierung wurde u.a. entwickelt, um der menschlichen Art des Denkens bei der Entwicklung von Programmen näher zu kommen. So wird eine komplexe Aufgabe auf viele Mitarbeiter (Objekte), mit jeweils besonderen Fähigkeiten, aufgeteilt. Komplexe Systeme werden dadurch deutlich überschaubarer. So konnte die zweite Softwarekrise überwunden werden.

Ganzheitlich

Objektorientierung ist ganzheitlich ...
Innerhalb der Objektorientierung geht es grundsätzlich um Daten und die zugehörigen Dienste. Die bisherige (letztlich nicht zu haltende) Trennung von Datentypen und Algorithmen ist weitestgehend aufgehoben. Gleichzeitig benötigt die Objektorientierung von Anfang an geeignete Entwurfs- und Dokumentationstechniken. " Hacker " haben kaum eine Chance.

Konsequent

Objektorientierte Softwareentwicklung ist konsequent ...
Ein objektorientierter Entwicklungsprozess fängt mit der Objektorientierten Analyse (OOA) an, geht über zum Objektorientierten Design (OOD), erst dann folgt die Objektorientierte Programmierung (OOP). Innerhalb dieser Phasen werden die gleichen Entwurfs- und Dokumentationsmethoden verwendet (Klassendokumentationen, UML Diagramme, ...).

Zeitsparend

Objektorientierung ist zeitsparend ...
Da bereits gewisse Klassen existieren, entfallen lästige und zeitraubende Arbeiten, wie etwa die Programmierung von Eingabemasken. Statt dessen rückt hier z.B. das Design der Mensch - Maschine Schnittstelle in den Vordergrund.

Wiederverwendbar, flexibel

Objektorientierung erhöht die Wiederverwendbarkeit und macht flexibel ....
Bereits entwickelte Klassen können durch das Prinzip der Vererbung an neue Situationen angepasst werden. Bedingt durch dieses Prinzip versucht man Klassen möglichst allgemein zu entwerfen. Die Frage "Was ist das Wesentliche?" steht dabei im Vordergrund.

Wartbar, erweiterbar

Objektorientierte Systeme sind leichter wartbar und erweiterbar ...
Objekte und Klassen können leichter überprüft und gewartet werden. So kann in einem komplexen System eine Klasse durch eine bessere einfach ausgetauscht werden. (Stichwort »Softwarecrash im Jahr 2000«)

Lebensnah

Objektorientierung ist lebensnah ...
In der Wirtschaft wird fast nur noch objektorientiert entwickelt und programmiert.

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