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Die aktivierende Didaktik nutzt Kenntnisse aus der Gehirnforschung:
- Das Gehirn ist ein komplexes adaptives System.
- Das Gehirn stellt Sinnzusammenhänge in der Welt nach dem Prinzip der Selbstorganisation her.
- Erfahrungen werden in mentale Modelle / Strukturen umgewandelt.
- Neue Erfahrungen werden in die Strukturen eingearbeitet.
- Mentale Modelle der Weltwahrnehmung verändern sich durch kommunikative Reflexion.
- Ausreichende Stimulation und das Gefühl der Sicherheit ermöglichen die Zunahme der Verschaltungen in der Großhirnrinde.
Die aktivierende Didaktik schließt hieraus für die Gestaltung von Lernsituationen:
- Einbindung des Lernenden in anspruchsvolle kognitive und affektive Erfahrungen
- Ermöglichen kognitiver Verarbeitung dieser Erfahrungen durch aktives Denken und Sprechen
- Schaffen einer stimulierenden und sicheren Lernumgebung
- Experimentieren mit physischen Objekten
- Ermöglichen rekursiven Lernens und Lehrens
- Fördern der kreativen Entwicklung neuer Ideen
- Ermöglichen des aktiven Erforschens der Lebenswelt.
Professionell angeleitete kooperative Lernformen wie das Kooperative Lernen ermöglichen eine Aktivierung der Denkprozesse aller Lernenden.
Kooperatives Lernen schafft soziale Interdependenz in Bezug auf:
Kooperatives Lernen führt zu Vertrauen.
Vertrauen eröffnet die Bereitschaft und Kreativität zu sozialem Handeln.
Kooperatives Lernen führt zu einem gleichmäßigen Erreichen von:
- Leistungsorientierung
- sozialer Kooperation
- psychischem Wohlbefinden
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